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Mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel
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Renovierungsmörtel zum Überziehen von tragfähigen Putzen
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Zeichnet sich durch eine hohe Klebkraft und ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften aus
Produkteigenschaften
Zeichnet sich durch eine hohe Klebkraft und ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften aus.
Kann auch zum Überziehen von tragfähigen Putzen eingesetzt werden.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss tragfähig, ausreichend trocken und eben sein.
Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der DIN 18 202 „Toleranzen im Hochbau“ entsprechen.“
Schmutz, Staub und lose Teile müssen vom Untergrund entfernt werden.
Evtl. vorhandene Altanstriche müssen zu mind. 70% entfernt werden.
Verarbeitungsschritte:
Der Klebe- und Armierungsmörtel wird unter Zugabe der angegebenen Menge sauberen Wassers mit einem Rührquirl so lange durchmischt, bis eine verarbeitungsgerechte Konsistenz erreicht ist. Der Mörtel kann auch mit allen üblichen Putzmaschinen und Silomischpumpen (z.B. EMP) verarbeitet werden. Für das Aufbringen des Klebemörtels auf die Dämmplatten kann eine spezielle Klebepistole eingesetzt werden.
Kleben:
Die Dämmplatten werden rahmenförmig und mit zwei oder drei senkrechten Streifen mit Klebemörtel beschichtet. Der Mörtel ist so zu verteilen, dass nach dem Andrücken mindestens 50 % der Fläche mit dem Untergrund verklebt ist.
Bei ausreichend ebenen Untergründen kann der Mörtel auch maschinell in Wülsten auf den Untergrund gespritzt werden (min. 50% Bedeckung). Die Dämmplatten werden sofort danach in den Mörtel eingedrückt. Dämmplatten können auch vollflächig mit Kleber beschichtet werden.
Armieren:
Der Mörtel wird ca. 4 bis 7 mm dick auf die Dämmplatten aufgetragen und plangezogen. Anschließend wird das Armierungsgewebe in senkrechten oder waagerechten Bahnen faltenfrei eingebügelt. Das Gewebe muss in der oberen Hälfte des Armierungsmörtels liegen. Die Gewebebahnen müssen an den Stößen mind. 10 cm überlappen. Die Oberfläche wird je nach Art des Oberputzes aufgekämmt (für Edelkratzputz) oder nur aufgeraut.
Überziehen von Putzen:
Der Mörtel wird auf die gereinigten bzw. entsprechend vorbehandelten Putzflächen bis max. 10 mm aufgetragen und plangezogen. Falls Risse im Untergrund vorhanden sind, wird anschließend Armierungsgewebe in senkrechten oder waagrechten Bahnen mit Glätter oder Traufel faltenfrei in den Armierungsmörtel eingedrückt. Für die dickschichtigen Oberputze (z.B. Edelkratzputz) wird der Armierungsmörtel nach dem Anziehen mit einem Straßenbesen aufgeraut, für die übrigen Oberputze rau abgerieben.
Hinweise
Dem Mörtel dürfen keine Zusätze zugemischt werden.
Während der Verarbeitung und Austrocknung des Mörtels darf die Temperatur der Luft, der verwendeten Materialien und des Untergrundes nicht unter + 5° C absinken.
Der frisch angetragene Mörtel ist vor schnellem Feuchtigkeitsentzug zu schützen, um eine optimale Erhärtung sicherzustellen.
Für die Anwendung und Ausführung gelten die DIN 18 350 VOB, Teil C und DIN 18 550.
Durch die Art des Untergrundes und des Auftragens kann der Verbrauch variieren. Die exakten Verbrauchswerte sind durch Probeflächen am Objekt zu ermitteln. Verbrauchsangaben beziehen sich auf die Mindest-Putzdicke.












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